Poker-Sensation: Dealerin landet Traumgewinn an ihrem Arbeitsplatz
Eine Geschichte wie aus dem Märchenbuch: Mallory Klaus, Dealerin und Botschafterin im Texas Card House Dallas, hat den Traum eines jeden Pokerspielers verwirklicht. Die gebürtige Oklahomerin, die jetzt in Texas lebt, sahnte einen sensationellen Gewinn von 211.745 Euro bei einem 800-Euro-Turnier an ihrem Arbeitsplatz ab.
„Es fühlte sich einfach nicht echt an“, erzählte Klaus im Gespräch mit PokerNews. Die ehemalige Dealerin, die mittlerweile den Livestream leitet und als Markenbotschafterin tätig ist, hat noch weitere Eisen im Feuer: Sie macht Werbung für Poker Rx, eine Pokerliga in Oklahoma City, ist Botschafterin für die RunGood Poker Series (RGPS) und arbeitet als Marketing-Vize für 3Coin, eine Marke von Hustler Casino Live-Star Randy Sadler.
Dass sie überhaupt am Turnier teilnahm, war purer Zufall – eigentlich wollte Klaus gar nicht mitspielen! Erst als alle Cash-Game-Tische wegen des Turniers voll waren, entschied sie sich spontan zur Teilnahme. Mit ihrem Sieg über 1.943 Spieler beim Title Event der TCH’s Trailblazer Tour katapultierte sie ihre Hendon Mob-Gewinne von 12.000 auf satte 224.000 Euro.
„Das war nur eine Frage der Zeit“, meinte Sadler über ihren Erfolg. „Sie ist einfach die Beste am Tisch.“
Klaus, die normalerweise 1/2€ und 2/5€ Cash Games spielt, hat schon Pläne für den Gewinn: Disneyland mit ihrem Sohn und eine Europareise mit Papa stehen auf der Liste. Große Turnierserien wie die World Series of Poker (WSOP) wird sie aber meiden – höchstens ein paar kleinere Events stehen auf dem Plan.
Eine ihrer kühnsten Poker-Geschichten ereignete sich, als sie einmal ihr gesamtes Bankroll von 5.000 Euro in einem 50/100€ Mixed Game riskierte. Mit einem Full House verdreifachte sie ihren Einsatz in weniger als einer Stunde – „pures Glück“, wie sie zugibt.
„Es war wie im Film“, schwärmt Klaus von ihrem großen Gewinn. „Alle meine Freunde und Kollegen haben am Final Table mitgefiebert – wir sind hier eben eine große Familie.“
Auch wenn Klaus sich selbst als „Hobbyspieler“ bezeichnet – noch ein paar solcher Turniererfolge, und sie muss sich wohl oder übel das „Profi“-Etikett anheften lassen!

